Welpenpfad
Beißhemmung & Sozialisierung

Welpe trifft fremde Hunde: Worauf achten

Der erste Kontakt mit fremden Hunden prägt, wie dein Welpe später mit Artgenossen umgeht. Ein paar einfache Regeln machen daraus eine gute statt eine riskante Erfahrung.

Nicht jeder Hund ist ein guter erster Kontakt

Für erste Begegnungen eignen sich am besten ruhige, nachweislich verträgliche erwachsene Hunde, die selbst gut mit Welpen umgehen können – nicht jeder x-beliebige Hund auf der Straße oder Wiese. Ein unsicherer, ängstlicher oder übermäßig dominanter Hund kann eine schlechte Erfahrung erzeugen, die lange nachwirkt.

Auf Körpersprache achten – bei beiden Hunden

Anzeichen für eine gute, entspannte Begegnung: lockerer Körper, spielerische Verbeugung, abwechselndes Nähern und Zurückweichen.

Anzeichen zum Eingreifen: starres Anstarren, steifer Körper, hochgezogene Lefzen, ein Hund, der sich klein macht und keine Chance zum Rückzug hat. Dann ruhig und ohne Hektik trennen.

Leine an, aber locker

Eine angespannte Leine überträgt sich direkt auf den Welpen und kann Unsicherheit erzeugen. Beim ersten Kontakt die Leine locker lassen, aber griffbereit bleiben, um bei Bedarf sanft eingreifen zu können.

Kurz halten, positiv beenden

Die erste Begegnung muss nicht lange dauern – ein paar entspannte Minuten reichen, dann in einem guten Moment beenden, statt bis zur Überforderung weiterlaufen zu lassen.

Wenn der Welpe unsicher wirkt

Zwang hilft nie. Lieber Abstand vergrößern, den Welpen selbst entscheiden lassen, wie nah er herangehen möchte, und ihn dafür loben, wenn er sich traut – nicht ihn zur "Begrüßung" hinziehen.

Der komplette Ratgeber: „Beißhemmung & Sozialisierung"

Sanfte Zähne und die Sozialisierungs-Checkliste für die ersten 16 Wochen.

Ebook ansehen